Kein Betriebskostenzuschuss durch die Stadt Otterndorf für das neue Café Brüning

In Otterndorf brodelt mal wieder eine Gerüchteküche. Angeblich bezuschusse die Stadt Otterndorf Claudia Wolf, die neue Betreiberin des Cafés Brüning – Cuxhavener Kaffeerøster in Otterndorf.

Obwohl Vertragsinhalte vertraulich sind, möchte Stadtdirektor Harald Zahrte diese Gerüchte richtig stellen. „Den mit dem Verpächter Olaf Brüning vereinbarten Pachtpreis zahlt die Unterpächterin Frau Wolf in gleicher Höhe als „Unterpacht“ an die Stadt Otterndorf. Das Projekt ist lediglich insoweit als „nicht kostenneutral“ zu bewerten, als das anfallende Kosten innerhalb der Verwaltung, wie beispielsweise anlässlich der Vertragsverhandlungen oder für die Installation von Zwischenzählern für Wasser und Strom, durch die Stadt aufgewendet werden.“ Solche Verwaltungskosten trage die Stadt allerdings auch bei anderen Verpachtungsobjekten, wie beispielsweise den Restaurants „In de Grund“ oder „Deichkieker“.

Anlass zu den Spekulationen gab wohl der Artikel „Neuer Look für Café Brüning“ der Niederelbe-Zeitung vom 3. Januar 2019, in dem dargelegt ist, dass Frau Wolf eine ortsübliche Miete zahle und dass beide Parteien – die Stadt Otterndorf und Claudia Wolf – den gleichen Betrag zahlen würden. Zudem wird im Artikel davon gesprochen, dass das gesamte Projekt für die Stadt nicht ganz kostenneutral sei.

Die Aussage, dass beide Parteien den gleichen Betrag zahlen würden, scheint innerhalb der Bevölkerung zu Irritationen geführt zu haben. Damit ist keine Teilung der Pacht gemeint. Tatsache ist stattdessen, dass der Betrag, den Frau Wolf als Pacht an die Stadt Otterndorf zahlt, dem Betrag entspricht, den die Stadt Otterndorf an Herrn Brüning als Pacht zahlt. Stadtdirektor Harald Zahrte und Claudia Wolf hoffen, dass mit dieser „Richtigstellung“ der Sachverhalt klar gestellt ist und die Vorbereitungen für die Betriebseröffnung planmäßig fortgesetzt werden können.