Senioren & Inklusion
Der Beirat für Senioren und Inklusion hat die Aufgabe, sich für die gleichberechtige und selbstbestimmte Teilhabe aller Einwohnerinnen und Einwohner der Samtgemeinde – unabhängig von Alter, Herkunft, individuellen Merkmalen, insbesondere geistigen oder körperlichen, sexueller Orientierung oder Religionszugehörigkeit – in der Gesellschaft einzusetzen und damit der Gefahr der Isolation, Diskriminierung und der Benachteiligung entgegenzuwirken. Ziel des Beirates ist es in Zusammenarbeit mit der Politik eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger mit all ihrer Vielfalt willkommen und akzeptiert fühlen. Der Beirat besteht aus Vertretern der jeweiligen Mitgliedsgemeinden und aus Mitgliedern von Vereinen und Organisationen, die in der Senioren- und Inklusionsarbeit tätig sind.
Notfallmappe für Jeden, nicht nur Senioren.
Ansprechpartner:
Beirat für Senioren und Inklusion, Helga Wohltmann, 21762 Otterndorf, Tel. 0172-3481691, helga.wohltmann@
gmx.de
Integration von älteren und beeinträchtigten Personen in der SG Land Hadeln
Die Vorsitzende des Beirats für Senioren und Inklusion, Helga Wohltmann, stellt sich vor.
Samtgemeinde Land Hadeln: Frau Wohltmann, was bedeutet Inklusion für Sie?
Helga Wohltmann: Inklusion bedeutet - anders als Integration - mittendrin zu sein, d.h. alle Menschen sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Wie haben Sie sich vor Ihrem Vorsitz eingesetzt oder tun es jetzt noch in Ihrer Freizeit bzw. außerhalb des Beirates?
Bislang war ich im Beirat für Senioren und Inklusion der Samtgemeinde Land Hadeln bereits als stellvertretende Vorsitzende tätig.
Zusätzlich bin ich im Seniorenbeirat des Landkreises Cuxhaven tätig und kann vieles aus deren Sitzungen mit in den Beirat für Senioren und Inklusion der Samtgemeinde Land Hadeln einbringen und erläutern.
Ich bin ein Familienmensch, verbringe viel Zeit mit meinen Kindern und Enkelkindern und gehe gerne tanzen. Außerdem leite ich im TSV Otterndorf die „Gruppen der 3000 Schritte“. Senioren, teilweise mit Rollator, gehen in verschiedenen Gruppen, einmal wöchentlich spazieren. Begleitet werden wir dabei von meinem Hund.
Welche Art von Angeboten gibt es bereits für ältere und beeinträchtigte Menschen in unserer Samtgemeinde?
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Neuenkirchen bietet bereits viele verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. Tagesfahrten, Boßel-Touren, einen Erste-Hilfe-Kurs, einen Kegel- sowie einen Grillnachmittag, ein Frühstück und den Adventszauber an. Darüber hinaus bietet das DRK Otterndorf wöchentliche Treffen, wie einen Gymnastiknachmittag oder eine Bingo Gruppe an. Auch in den anderen Mitgliedsgemeinden werden z.B. Frühstücksangebote, Kaffeenachmittage oder gemeinsame Ausflüge oder Tagesfahrten von Ehrenamtlichen organisiert. In Ihlienworth findet außerdem alle zwei Wochen der Landfrauenmarkt statt, auf den Sonntag ein gemeinsames Kaffeetrinken im Landfrauen-Café folgt.
Was muss für den langfristigen Erhalt dieser Angebote angestrebt werden?
Für den langfristigen Erhalt dieser Angebote bedarf es einer guten Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Institutionen und Gruppen. Zudem sollte die Wertschätzung der einzelnen Ehrenämter seitens der Verwaltung und des Beirates verstärkt und gefördert werden.
Was bereitet Ihnen an Ihrem Ehrenamt am meisten Freude?
Am meisten Freunde an meinem Ehrenamt bereitet mir der intensive Kontakt zu den Menschen. Es geht darum, Probleme anzusprechen und diese zu beseitigen.
Was möchten Sie in Zusammenarbeit mit der Verwaltung in der Samtgemeinde Land Hadeln verändern, damit sich ältere und beeinträchtigte Personen wohlfühlen können?
Ein wichtiges Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad des Beirates für Senioren und Inklusion zu steigern.
Das erfordert eine gute Zusammenarbeit des Beirates mit der Verwaltung, unter anderem indem man die Institutionen wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz (DRK), eingetragene Vereine (e.V.), den Beirat für Senioren und Inklusion und die Verwaltung besser miteinander vernetzt.
Es könnten kleine „Interessengruppen“ organisiert werden, die Senioren unterstützen z.B. beim Ausfüllen von Dokumenten oder beim Reparieren von Fahrrädern.
Als eine mögliche Informationsquelle könnte man auf der Homepage der Samtgemeinde Land Hadeln eine kleine Seite über den Beirat erstellen, damit Außenstehende sich darüber informieren können. Eine weitere Möglichkeit wäre es, Informationen in den vor dem Verwaltungsgebäude hängenden Schaukästen aufzuhängen.
Wie können sich Menschen mit einem Anliegen an den Beirat wenden?
Wenn die Bewohner: innen der Samtgemeinde Land Hadeln ein Anliegen an uns herantragen möchten, können Sie sich jederzeit persönlich, telefonisch oder per E-Mail an die einzelnen Vertreter: innen der Mitgliedsgemeinden sowie auch an mich wenden. Alle Mitglieder des Beirates stehen gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Was streben Sie an, um die jüngere Generation stärker in das Thema Senioren- und Inklusionsarbeit einzubinden?
Eine gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Schulen und Kindergärten könnte unter anderem dazu beitragen. Daraus entstehend, könnten einzelne Personen oder kleine Gruppen an den Kitas und Grundschulen als „Lese- Omas/Opas“ unterstützen oder eine Hausaufgabenhilfe anbieten. Das Projekt möchten wir in Otterndorf starten und dann Stück für Stück auf die weiteren Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Land Hadeln ausweiten.
Außerdem gibt es bereits das Projekt „Pimp Your Town“, bei dem im Jahr 2025 erneut Schüler: innen der neunten Klassen aus den Schulen Hauptschule Otterndorf, Johann-Heinrich-Voß Realschule, Gymnasium Otterndorf und der OBS Cadenberge, die Rollen von Kommunalpolitiker: innen eingenommen haben, um eigene Ideen zur Gestaltung der Samtgemeinde einzubringen. Unter anderem erarbeiteten die Schüler: innen den Antrag „Senioren-Aktivitäten attraktiver gestalten“, welcher in der nächsten Beiratssitzung behandelt werden soll.
Vielen Dank für das nette Gespräch und an die Leser – bleiben Sie neugierig!
Ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter
Der Beauftragte stellt für behinderte Menschen und ihre Angehörigen eine Anlaufstelle vor Ort mit "Wegweiserfunktion" dar, um ratsuchende Menschen an die für sie zuständige Stelle weiterzuleiten, zum Beispiel:
- Wo und wie beantrage ich einen Schwerbehindertenausweis?
- Was muss ich tun, um auf Behindertenparkplätzen parken zu dürfen?
- Welche Hilfen stehen Menschen mit Schwerbehinderungen im Arbeitsleben zur Verfügung?
- Wie arbeitet eigentlich eine Werkstatt für behinderte Menschen?
- Welche Wohnmöglichkeit eignet sich für mich mit meiner Behinderung?
Dazu gehört auch die individuelle Beratung behinderter Menschen und ihrer Angehörigen sowohl die Kooperation mit allen gesellschaftlichen Kräften und die Mitwirkung in öffentlichen Gremien, z.B. Beratung von Ausschüssen, Öffentlichkeitsarbeit & Fortbildung, z.B. zum Thema "barrierefreies Bauen".
Ansprechpartner:
Schwerbehindertenvertretung des Landkreises Cuxhaven, Vincent-Lübeck-Straße 2, 27474 Cuxhaven
Tel. 04721 66-2001, Fax: 04721 66-270500, E-Mail: sbv@
landkreis-cuxhaven.de
Rentenberatung
Die Rentenberatung im Landkreis Cuxhaven erfolgt über die offizielle Deutsche Rentenversicherung, die ehrenamtlichen Versichertenältesten, das Versicherungsamt des Landkreises sowie unabhängige Sozialverbände. Eine persönliche Beratung erhalten Sie wohnortnah an verschiedenen Anlaufstellen.
In der Samtgemeinde Land Hadeln wird zurzeit KEINE Rentenberatung durchgeführt. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an:
- Uwe Hagemann, Hemmoor, Tel. 04771-4505
- Rolf Huntenburg, Hechthausen, Tel. 04774-1527
- Ralf Bohlen, Cuxhaven, Tel. 0151-50866310.
Die Notfalldose - Lebensretter aus dem Kühlschrank
- Die Notfalldosen sollen für die Feuerwehr oder den Notarzt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ein Platz, der in jedem Haushalt schnell aufzufinden ist.
- In den Dosen liegt dann beispielsweise ein Formular auf dem steht, an welchen Krankheiten der Patient leidet, ob er allergisch gegen etwas ist, oder unter welcher Telefonnummer Angehörige zu erreichen sind.
- Auch Informationen darüber, ob ein Haustier versorgt werden muss, können aufgeführt werden.
- Die Notfalldose kann in den Bürgerbüros der Samtgemeinde Land Hadeln für 3 Euro gekauft werden.
Notfallpass auf dem Handy
Für viele Menschen jeder Generation gehört das Smartphone zu den ständigen Begleitern. Im Notfall ist der Zugriff auf den digitalen Notfallpass ein Glücksfall. Die hinterlegten Daten lassen sich bei iPhone und Android-Handy über den gesperrten Bildschirm aufrufen. Ersthelfer:innen können dann auf die Notfallinformationen zugreifen.
Sich überall sicher bewegen und im Notfall alles "am Mann" zu haben. Auch dafür ist ein Smartphone sinnvoll. So legen Sie Ihren Notfallpass am Smartphone an.
Notfallmappen
Für den Fall der Fälle alles geregelt zu haben ist für viele – leider – nur eine Wunschvorstellung.
Dabei ist es in der Samtgemeinde Land Hadeln recht einfach sich vorzubereiten falls man plötzlich durch Krankheit oder auch einen Unfall auf Hilfe von anderen angewiesen ist. Dafür gibt es die Notfallmappe.
Die Notfallmappe der Samtgemeinde Land Hadeln (online ausfüllbar, Stand 02/2020) hilft darüber nachzudenken, welche Eventualitäten bedacht werden sollten. Wichtige Adressen und Telefonnummern, Vordrucke für Versicherungsdaten und wichtige Kontakte, wie Hausarzt oder zu informierende Angehörige, sowie einige Musterformulare, zum Beispiel für eine Vollmacht oder Patientenverfügung, finden sich in der Notfallmappe. Zudem bietet die Mappe Platz, um alles einzutragen, was für die medizinische Versorgung relevant sein könnte. Hierzu zählen beispielsweise Medikamente, Allergien, Implantate oder auch eine vorhandene Behinderung.
Ein kleiner Ratgeber, welche Dokumente, Unterlagen und Versicherungsnachweise im Akutfall schnell zur Hand sein sollten, findet sich ebenso ergänzend in der Notfallmappe.
Für nur einen Euro sind die Notfallmappen in allen Bürger- und Gemeindebüros der Samtgemeinde Land Hadeln – in Otterndorf, Ihlienworth, Cadenberge, Neuenkirchen, Wanna und Nordleda – erhältlich.
Seniorenheim, Alternhilfe, Sozialstation
Viele unterschiedliche Namen für eine Sache: Wenn die Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist.
In der Regel gehen die wenigsten Menschen gerne in ein Pflegeheim. Die eigenen vier Wände sind ja doch noch am besten. Für viele ist also der Umzug in ein Altenheim eher eine große psychische Last. Der Umzug in ein Pflegeheim ist ein großer Schritt, der gut überlegt und geplant sein muss. Wenn möglich, sollten Sie nichts überstürzen. Andererseits wird es mittlerweile immer schwerer einen Pflegeheimplatz zu finden. Daher ist es gut, sich vielleicht in ein oder zwei Heimen auf eine Warteliste setzen zu lassen. Das hat den Vorteil, dass Sie schneller einen Heimplatz erhalten, wenn ein Notfall eintritt.
Hospiz
Im Mittelpunkt der Hospizarbeit steht der unheilbare Mensch und die ihm Nahestehenden mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Rechten. Mitmenschliche Begleitung in schweren Zeiten - Ambulante Hospizdienste im Land Hadeln.


